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der DRiTTE Tag - kleine Schritte zum großen Werk. Dazu noch Musik und Tanz. Etwas Wissen wird auch vermittelt.

15. Oktober; 13 junge Künstlerinnen und Künstler und drei Mitarbeiterinnen vom Sternberg und Maren Theel, dazu viele Ideen und eine sehr positive Stimmung. Jetzt beginnt, nach Monaten der Vorbereitung und interessierter Gespanntheit, der artworkshop. Nach einem kleinen Lied welches Pfarrer Kottnik anstimmte, brachte Maren Theel allen die erste Idee nahe: "Make your own Print". Und so entstanden kleine, fantasievolle Figuren aus Moosgummi welche als Druckvorlagen dienten - fertig war der Stempel. Einblicke hier:

Gesang, Tanz und Gruppenfoto

Der Nachmittag war eigentlich für Materialsuche in der Natur geplant. Aber Musik- und Tanzstunde war doch viel schöner. Und zum Schluss ein Gruppenfoto.

Starmountain - ein kleiner Exkurs (nicht vollständig)

Und er (Gott) führte ihn (Abraham) hinaus ins Freie und sprach: Blicke auf zum Himmel und zähle die Sterne, ob du sie zu zählen vermagst! Und er sprach zu ihm: So zahlreich sollen deine Nachkommen sein! Quelle: Textbibel 1899 Der Legende nach soll das im Westjordanland auf dem Sternberg stattgefunden haben. Unwesentlich viele Jahre später stehen wir nun hier und schauen in den gleichen Himmel und sehen die selben Sterne - ein bewegender Gedanke!

Doch wie kam nun die soziale Arbeit auf den Sternberg? Bevor hier die Tätigkeit  mit Menschen mit Behinderung begann, unterhielten die Herrenhuter Brüder in Jerusalem ein Leprahospital. Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges mussten alle deutschen Einrichtungen im neuen Staat Israel schließen. So wie einst Friedrich Bodelschwingh sich nach einem Standort für Lobetal auf den Weg machte, so ging eine Diakonisse auf die Suche nach einem geeigneten Platz um die Arbeit weiter zu führen. Sie konnte den kargen Berg im Westjordanien für einen geringen Preis erwerben. Bald danach konnte die Arbeit mit den an Lepra erkrankten Menschen fortgeführt werden. Bis in die 1970er Jahre dies eine wichtiger Standort im Kampf gegen Lepra. Ende der 1970er Jahre begann für Herrenhuter Brüder Unität die Arbeit mit geistig behinderten Kindern und Jugendlichen. Man wusste dass es geistig behinderte Menschen gab, doch wurden diese  in den Wohnungen "versteckt". Nach und nach konnte den Angehörigen ein Bildungs- und Förderangebot für ihre Kinder vermittelt werden. Heute werden rund 200 Menschen mit einem Handicap von den Mitarbeitenden des "Star Mountain Rehabilitation Center". 36 Männer und Frauen, Christen und Muslime, arbeiten derzeit für das Haus. Seit vielen Jahren ist der Sternberg ein attraktiver Ort, es gibt einen guten Baumbestand und einen fruchtbaren Garten. Außerdem ist die Lage des Hügels strategisch, aber auch als Bauland interessant und weckt gelegentlich Begehrlichkeiten.

 

 

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