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Guten Morgen - صباح الخير - sabah alkhyr. Tag sechS: Mit Styropor und Ball und Rückblick auf eine ausgefallene Stadtführung

So wie jeden Tag begrüßte uns wieder die Sonne und es sollten wieder mindestens 25 Grad werden. Ein leichter Wind frischt das ganze auf.

Eduard, der Küchenmaestro, hielt wieder ein Frühstück für uns bereit und sorgte auch all die Tage für das leibliche Wohl auf dem Sternberg.

Zunächst ein Blick zurück: Der gestrige Workshop beschäftigte sich mit der Beschränkung. Nicht aus dem vollen schöpfen, sondern sich zu reduzieren ist die Herausforderung. Zwei Farben standen zur Auswahl. Was passiert wenn man diese mischt und großflächig verarbeitet. Die großen Flächen wurde im Anschluss mit Naturmaterialien bedruckt.

Heute: Die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer, kommen erwartungsfroh in den Raum. Es ist zu spüren  wie sie sich freuen und die Begrüßungen fallen dementsprechend herzlich aus - man trifft auf gute Freunde.

Heute wird wieder Druck gemacht - auf dem Papier - ansonsten ist alles sehr entspannt.(meist)

Maren Theel brachte Igelbälle ins Spiel und die Künstler diese auf Papier. Interessante Muster entstanden so. Eine weitere Technik wurde heute noch eingesetzt: In Styroporplatten wurden Muster eingeritzt und diese dann als Druckplatten verwendet.  Es ist toll zu erleben wie Alle mit Begeisterung und Kreativität dabei sind. Ich denke für die Ausstellung am kommenden Samstag wird es genug Material geben, das Problem wird die Auswahl.

Ein schwammiger Nachmittag....

... und weiter geht's. Das man/frau auch mit einem Schwamm gute Gestaltungsmöglichkeiten hat, bewiesen die nimmermüden Kreativen nach dem Mittagessen.

Und hier wieder der Tagesrückblick/Überblick/Augenblick. Zwischen Yoga und Büroschlaf.

Ein Nachtrag zum Dienstag:                                                                                      Die ausgefallene Stadtführung - ein Glücksfall

Vergessen Sie was ich gestern zum Abendprogramm geschrieben habe. Wir hofften unseren Gastgeber, Amjad, in der Musikschule zu treffen wo er arbeitet, bzw. gearbeitet hat, doch er war nicht da. Aber kein Problem, wir waren ja irgendwie verabredet, und einer kennt immer einen. So fanden wir zusammen. Die Führung erfolgte zweimal um die Ecke und endete vorerst in einem Restaurant bei einem leckeren Abendbrot und intensiven Gesprächen über die Menschen und die Musik. Amjad hat zweimal mit Daniel Barenboim zusammengearbeitet, danach hatte er Probleme mit einigen Landsleuten - Du arbeitest mit Israelis???

Es stimmt einen an diesem Abend doch sehr nachdenklich warum es so viele Menschen gibt die zusammenleben wollen und können, aber es nicht wirklich eine Lösung gibt.

Dann kam, wie angekündigt, der musikalische Abend. Rund 10 Musikerinnen und Musiker probten in den Räumen von Amjad. Wir durften dabei sein und waren begeistert von der traditionellen und modernen arabischen Musik. Im Radio, zu Hause, funktioniert die Musik nicht für mich, doch hier waren wir mittendrin - unglaublich mitreißend! Übrigens wollen einige der Musikanten am Freitag zur Ausstellungseröffnung in Ramallah spielen. Das wäre echt schön.

 

 

Hörbeispiel hier, gefilmt von Maren Theel:

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