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Tag NEUn - der letzte Arbeitstag - يوم 9 - آخر يوم عمل yawm 9 - akhar yawm eamal

Eine wunderbare Ausstellung, hoher Besuch und Finnland

Unter großem Medieninteresse fand am heutigen Samstag, 21. Oktober, in Ramallah eine Openair - Ausstellung statt. Die 36 gezeigten Werke waren das Ergebnis eines 4-tägigen Workshops welche die Berliner Künstlerin Maren Theel mit rund 20 palästinensischen behinderten Künstlerinnen und Künstlern des Starmountain Rehabilitation Centre bei Ramallah durchgeführt hat. /////// So könnte eine unvollständige Pressemeldung lauten, es fehlen noch die Organisatoren und Sponsoren, die Grußworte und so weiter.

Diese Meldung schreibe ich auch noch, aber erst in Deutschland.

Nun also ein kleiner Rückblick im gewohnten Ton. Es ist 19 Uhr und ich sitze im Blog-Office.

Noch ganz unter dem Eindruck des Tages.

Es war schon eine ÜBERraschung dass alles geklappt hat. Kein Zittern, keine Verspätungen, keine Imporvisation -da haben aber ein paar Deutsche aufgeatmet. Verpackung, Transport, Aufbau, Bustransfair, Banner, Rollups, Musik, Catering, Toiletten, Parkplatz vor der Tür, tolles Wetter und liebe, interessierte Menschen.

Nun zur Eröffnung der Ausstellung und Finnland.....

Der kleine Zugang zum Ausstellungsplatz war rappeldicke voll. Kinder, Jugendliche und Erwachsene warteten ganz gespannt auf die Eröffnung. Nach einem kleinem Musikstück gab es einführende Worte. Ghada Naser, Direktorin des Förderzentrums, begrüßte alle Sternberger (Klienten und deren Angehörige, sowie die Mitarbeitenden) und alle Gäste der Veranstaltung. Sie freute sich sehr über die großartigen Werke die im Workshop entstanden und dankte den Macherinnen und Machern. Pfarrer Klaus-Dieter Kottnik, der diesen Workshop überhaupt erst möglich gemacht hat, äußerte sich sehr dankbar und hat schon weitere Pläne. Er hofft sehr darauf dass diese wundervolle Ausstellung demnächst auch in Deutschland gezeigt werden kann. Maren Theel blickte in einer kurzen, aber sehr emotionalen Rede auf die sehr speziellen, anstrengenden, erfüllenden, fünf zurückliegenden Tage. Man merkte ihr die Begeisterung für die Künstlerinnen und Künstler und für ihre Werke sehr an. Sie rief alle Künstlerinnen und Künstler einzeln und unter großem Hallo nach vorne.

Die Ausstellung ist eröffnet! Das rote Band wurde von Heba Omari, Sara Taha und der jungen Künstlerin Jenna durchgeschnitten. Applaus!!!

Jetzt folgen Einblicke in die Ausstellung und natürlich, wie versprochen, Finnland

Fast zwanzig Künstlerinnen und Künstler zeigten ihre Druckwerke! Strahlende Augen spiegelten Stolz und Zufriedenheit wieder. Für viele war es das erste mal auf einer Ausstellung vertreten zu sein. Eltern schauten stolz auf ihre Kinder. Auch die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung ließen sich von der Begeisterung anstecken und von den Bildern ansprechen und inspirieren. Unter den Gästen war auch Ranya Karam. Frau Karam wird ab den 1. November die Leitungsaufgaben von Frau Naser übernehmen. Von 11-17 Uhr dauerte die Ausstellung und immer kamen neue Gäste.

Zufallszuschauer, Schlendergäste und Touristen. Sogar der stellvertretende Bürgermeister von Ramallah schaute vorbei und trug sich auch in das ausliegende Gästebuch ein. Von der britischen Botschaft kam eine Vertreterin. Ein mit dem Sternberg befreundeter Pfarrer kam mit einer Gruppe junger Finnen vorbei. Eine Touristin aus den Niederlanden, ein Student aus Deutschland und eine Mitarbeiterin des örtlichen Goetheinstituts nutzte die Gelegenheit für einen Besuch. Denn hier soll im Dezember die Ausstellung auch gezeigt werden. Nun genug geschrieben, sehen Sie hier nun den umfassenden Blick in die Ausstellung und entdecken Sie einige Exponate.

 

Hauptblog geht zu Ende

Liebe Blogbegleiterinnen und -begleiter,

heute war, so ganz nebenbei, auch der Tag des Abschiednehmens.

Wir sagen Danke Schön!!! Es war eine gute und behütete Zeit voller Eindrücke, Emotionen und Vertrauen.

Seid behütet alle hier auf dem Sternberg. Der wichtigste Wunsch ist Frieden!

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Morgen gibt es hier zwar noch Frühstück, aber morgen ist ein freier Tag. Außer für Eduard unserem Koch und für die Wachleute, zum Beispiel Joseph.

Morgen fahren wir mit Mister Kottnik und Freunden aus Deutschland, nach Jerusalem. Das ist dann der touristische Abschnitt. Dienstag sollten wir dann mit Air Berlin nach Hause fliegen -إن شاء الله - 'in sha' allh - so Gott will!

Also, liebe Leserinnen und Leser, bis hierher erstmal Shukran und Danke für Ihr Interesse. 22:34 Uhr, jetzt kommt ein ganz kleines Gute Nacht Bier........ Taybeh Beer - the Finest in the Middle East..... Zum Wohle und auf Sie und Euch.

Übrigens, wer noch nicht genug hat, ich werde bestimmt auch ein wenig aus Jerusalem berichten...

 

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